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Die Grundlage meiner Arbeit weitere Informationen: www.heilbuch.eu
„Authentische Heilung in Liebe“ – Die Praxis Copyright Ammanda Ute Brinkmann, Dossestr. 143, 16321 Bernau
Jeder Heiler wird auf Grund seiner individuellen Reife, seiner Begabungen und seines Auftrages, seine spezifischen Heilverfahren entwickeln, mit deren Hilfe er Heilung Suchenden unter Anwendung des Heilprinzips der „Authentischen Heilung in Liebe“ dienen kann. Bei der Entwicklung meiner individuellen Heilmethode und des Heilprinzips der „Authentischen Heilung in Liebe“ ließ ich mich ausschließlich von meiner inneren Stimme und Intuition leiten. Nachfolgend möchte ich aufzeigen, wie es möglich ist, das Heilprinzip der „Authentischen Heilung in Liebe“ mit individuellen Begabungen und Fähigkeiten zu verbinden. Vor einer jeden Arbeit verbinde ich mich mit meinem inneren Heiler. Weiterhin verbinde ich mich mit der Seele und dem höheren Selbst des Klienten und bitte unsere Seelen und höheren Selbste, den Heilungsprozess zu lenken. Ich stelle mich bewusst als Mittler zur Verfügung. Auch stelle ich mental eine Verbindung zwischen meiner Seele, meinem Herzen, meinem Gehirn und meiner aurischen Strahlkraft her. Aus meiner Seelenanbindung heraus ist es mir Dank der Ausstrahlung meines höheren Selbstes und meiner Kraft der Seele möglich, die Seele des Klienten zu positiver Tätigkeit anzuregen, Klienten emotional und mental für die Heilung zu öffnen sowie in der Rolle des Stellvertreters, die Seelenenergien der Familienmitglieder bzw. der aufgestellten Personen sowie die Energien der aufgestellten Symptome oder Ursachen wahrzunehmen und deren Botschaften auszudrücken. Die Bewusstwerdung der auslösenden Faktoren ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erkenntnisprozess, den der Klient auf dem Weg der Heilung durchlaufen muss. Das Erkennen der Ursachen der Symptome ermöglicht dem Klienten eine Rückkopplung an die ursächlicher, auslösenden Umstände als Voraussetzung, diese zu be- und verarbeiten und letztendlich aufzulösen. Zunächst höre ich dem Klienten aufmerksam zu, wenn er sein Leben und die möglichen Auslöser der heutigen Krankheit oder Befindlichkeiten beschreibt. Grundsätzlich zeichne ich alles auf. Ich beginne mich einzufühlen und den roten Faden in der Geschichte des Klienten zu finden. Der Heilung Suchende trägt den Schlüssel seiner Heilung bereits in sich. Meine Aufgabe als Heilerin ist es, diesen ausfindig zu machen. Über meine Seele kann ich intuitiv „im Feld des Klienten lesen“ und Botschaften empfangen. Mitschriften helfen mir, den roten Faden im Auge zu behalten. Die Themen werden beschrieben, eingekreist und besprochen. Es gilt wahrzunehmen, welches Thema das dringlichste ist. Heilung kann gelingen, wenn systematisch vorgegangen wird. Wie bei einer Zwiebel schält sich im Rahmen der Heil – Prozess – Arbeit eine Schicht nach der anderen, bis der Klient bereit ist, zur Wurzel des Übels vorzudringen. Es ist für den Heiler eine Herausforderung, immer den nächsten Schritt im Einklang mit dem Heilprozess des Klienten zu eruieren. Nach der Anamnese beginnt die Heil - Prozess - Arbeit. 1. Das Thema und die Absicht der Heil - Prozess - Arbeit definieren Der erste Schritt in der Heilarbeit ist die Fixierung des Problems. Das Thema und die bewusste Absicht werden definiert sowie schriftlich festgehalten. 2. Das Seelenbild zum Thema wird aufgestellt Ich bitte den Klienten, das zuvor definierte Thema aufzustellen. Dabei bediene ich mich speziell für die Aufstellungsarbeit entwickelter Figuren und Formen. Der Klient stellt seine Thematik auf. Es entsteht das innere Seelenbild zum aufgestellten Thema. Die Begegnung des Heilung Suchenden mit seinem Problem, dass nun unmittelbar vor ihm steht und mit ihm kommuniziert, löst in ihm bisher verdrängte Gefühle und Gedanken und bringt diese ans Licht. Der Erkenntnisprozess beginnt, wenn der Klient sein inneres Seelenbild wahrnimmt. Wir besprechen die Wahrnehmungen, tauschen unsere Gefühle und Gedanken aus. 3. Der Heilung Suchende erkennt das Seelenbild an Das Seelenbild spiegelt die innere Verstrickung des Heilung Suchenden hinsichtlich seiner Thematik wider. Vor allem steht das Seelenbild, das er vorher nicht wirklich erfassen konnte greifbar vor ihm. Das löst in der Regel eine große Betroffenheit und ein tiefes inneres Berührtsein aus. Der Klient spricht über seine Gefühle, die dann noch dem Seelenbild als Energien hinzugestellt werden. Dann erkennt er das Seelenbild als ihm zugehörig und authentisch mit den Worten "So ist es" an. Die Annahme des Seelenbildes und der damit verbundenen Verstrickung ist Voraussetzung, um das vorliegende Thema einer Lösung zuzuführen. 4. Der Heilung Suchende tritt bewusst aus dem Seelenbild aus. Nun ist der Augenblick gekommen, da der Klient aus seinem Seelenbild "aussteigen" kann. Ich nehme die Figur, die für den Heilung Suchenden steht, aus dem Seelenbild und stelle sie dorthin, wo sich er gerade sitzt. Nun können er und seine Figur mit Abstand auf das Seelenbild "blicken", es sich sozusagen mit Abstand betrachten. oft wird dieser Schritt bereits als erleichternd empfunden. 5. Die Kommunikation beginnt. Die Wiederaufnahme der Kommunikation mit den abgespaltenen Bewusstseins- und Seelenanteilen, mit den Energien der Nicht - Liebe im Feld des Menschen führt den Menschen in ein neues Verständnis seiner Selbst, so dass Vergebung und Versöhnung geschehen kann. Jede Nicht - Heilung ist durch Nicht - Kommunikation entstanden. Heilung kann geschehen, wenn die Kommunikation wieder aufgenommen wird. Der Heilung Suchende beginnt mit dem Seelenbild und den Energien des Seelenbildes, die er zuvor selbst aufgestellt hat, zu kommunizieren. Dabei bleibt der Klient in seiner Rolle und ich gehe in die Stellvertreterrolle. Vor der Kommunikation nehme ich noch einmal Kontakt zu meinem inneren Heiler sowie zu meiner Seele und meinem höheren Selbst auf. Ich bitte darum, dass ich die Energie, die ich jetzt vertrete, authentisch übermitteln kann. Ich stelle mich bewusst als Mittler dieser Energie zur Verfügung, damit der Heilung Suchende mit seinen abgespaltenen Bewusstseinsanteilen, mit den Energien der Nicht – Liebe in seinem Feld, mit den Energien der Ursachen für die Deformationen in seinem Feld in Kontakt treten kann. Was nun geschieht, wirkt oft Wunder beim Heilung Suchenden. Er wird sich dieser Energie auf einer Weise bewusst, wie es ihm zuvor nie möglich war. Seine Gedanken und Gefühle in Bezug auf die aufgestellte Energie waren von seinen Wahrnehmungen, seinen Vorstellungen, seinem Bewusstsein geprägt. Jetzt hat er die Gelegenheit diese so wahrzunehmen, wie sie wirklich ist. Oftmals entpuppt sich z. B. die zuvor als so belastend und störend empfundene Energie als Freund, die den Klienten vor Gefahren schützt. Diese Erfahrung berührt den Klienten so tief, dass er nicht mehr wie zuvor denken und fühlen kann. Der Heilung Suchende hat nun die Ursachen für seine Probleme erkannt und eine neue Sicht auf sein Thema gewonnen - eine Einsicht die innere Sicht auf das zu lösende Problem. In Begleitung des Heilers wird es dem Heilung Suchenden möglich, die Verstrickungen zu akzeptieren und anzunehmen. Die bewusste Annahme der aufgedeckten Ursachen und Zusammenhänge führt den Heilung Suchenden in die Lösung. 6. Der Reue-, Vergebungs- und Versöhnungsprozess Die Initiierung der Heilung durch Reue, Vergebung und Versöhnung stellt eine tragende Säule im Heilungsprozess des Heilung Suchenden dar. Aufrichtig und berührt durch das zuvor Geschehene bereut der Heilung Suchende zutiefst seinen Anteil an der Verstrickung. Er vergibt sich selbst und allen Beteiligten. „Tätern“ wird im Rahmen der Heil – Prozess - Arbeit ein Profil gegeben. Der Heilung Suchende erkennt, dass der „Täter“ selbst ein „Opfer“ ist, der aus dem Kontext seiner Lebensgeschichte gehandelt hat und dass in der Regel dem „Täter“ die Konsequenzen seines Handelns nicht bewusst waren. So wird es ihm möglich, dem „Täter“ zu vergeben. Darüber hinaus wird dem Heilung Suchenden bewusst, dass es keine „Täter“ und „Opfer“ gibt. Er erkennt, dass er gleichermaßen in den Prozess verstrickt ist und er unter Umständen durch sein Verhalten die „Tat“ begünstigt hat. Aus diesem Verständnis heraus entwickelt der Heilung Suchende die Bereitschaft, sich selbst zu vergeben. Diesen Anteil hat er in der Regel zuvor nicht wahrgenommen. Ist die Beteiligung des Klienten an den auslösenden Faktoren nicht erkennbar, weil diese in den Vorfahren oder anderen Ursachen begründet liegt, kann der Klient aus Liebe zu sich selbst und Einsicht darüber, dass es Dinge gibt, die uns nicht offenbart werden, sich selbst vergeben. Im Kontext eines neuen Verständnisses ist der Heilung Suchende von sich aus bereit, sich zu versöhnen. Er gewinnt im Prozess der Erkenntnis und Einsicht der Energiestrukturen, die in seinem Feld existieren, zunehmend Klarheit und entwickelt ein neues Verständnis über sich selbst. Dieses macht es ihm möglich, sich selbst seinen Anteil an den Verstrickungen, anderen Beteiligten und der Energie zu vergeben, die ihn bislang leiden ließ sowie um Vergebung zu bitten. Wahre Heilung wird durch Vergebung möglich. Die Vergebung ermöglicht es dem Klienten, sich von den Energien der Nicht – Liebe zu befreien als Voraussetzung wieder mehr Liebe in sein Feld fließen zu lassen. Wo zuvor Aggressionen und Wut das Feld des Klienten ausfüllten, können diese nun bewusst „ausgeleitet“ werden und Energien der Liebe, Kraft und Heilung können in sein Feld fließen. 7. Das neue Seelenbild Wenn der Klärungs-, Reue- und Vergebungsprozess beendet ist, stellen wir gemeinsam die Erlösung auf. So verändert sich das sichtbare Seelenbild. Dieser Prozess findet in einem Raum der Liebe statt. Es brennt immer eine Kerze. Im Hintergrund laufen leise und wiederkehrend heilende Klänge. Im Prozess der Auflösung des aufgestellten Seelenbildes und der Aufstellung des erlösten Seelenbildes, stelle ich die transformierten Energien zur Erlösung an einen kleinen Altar, der auf dem Tisch steht und zünde für den Klienten in seiner neuen Position eine Kerze an. Ich bitte den Klienten, das neue Seelenbild, das lebendig und wahrhaftig auf ihn wirkt, tief in sich aufzunehmen. Der genesende Klient atmet das geheilte Seelenbild ein und integriert es in sein Bewusstsein. Dieser Prozess braucht Zeit. Anschließend beschreibt der Klient, sofern er dazu bereit ist, wie er sich jetzt fühlt. Die Heil – Prozess – Arbeit wird erst beendet, wenn alle diese Schritte vollzogen sind, d.h. wenn der Klient durch den Prozess der Erkenntnis und Einsicht gegangen ist, Verständnis erlangen konnte, um zu bereuen und letztendlich zu vergeben. Erst wenn der Klient den Erlösungsprozess vollendet und verinnerlicht hat, wird die Sitzung beendet. Die Auflösung geschieht auf zwei Ebenen. Einerseits findet diese durch Vergebung im Gespräch mit den aufgestellten Personen und Energien statt. Andererseits wird nach dem Vergebungsritual das aufgestellte innere Seelenbild so verändert, dass eine höhere Ordnung der Liebe entsteht. Der Klient hat nun die Möglichkeit dieses neue „Seelenbild der Liebe“ in sein Feld zu integrieren. Die Heilimpulse initiieren im Feld des Klienten eine höhere Ordnung der Liebe. Dieses wiederum ermöglicht die Annäherung an die Große Harmonie.
Die Heilarbeit erfolgt grundsätzlich im Hier und Jetzt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen im Hier und Jetzt zusammen und verschmelzen in einem Jetztpunkt. In der Heil – Prozess - Arbeit wird alles ins Hier und Jetzt geholt und findet Jetzt statt. So wird das über Jahrzehnte Zurückliegende so wahrnehmbar, dass es jetzt stattfindet. Die Figuren (Menschen, Kinder und Formen für die Energien) unterstützen den Heilung Suchenden darin, das innere Seelenbild aufzustellen, sich in das Bild hinein zu begeben und so authentisch die Gespräche mit den beteiligten Personen und Energien zu führen. Er dringt tief in seine Seelenwelt ein. Für ihn findet das, was in seinem Seelenbild vor ihm geschieht, wahrhaftig statt. Der Heiler taucht vollkommen in den „Seelenfilm“ des Klienten ein und geht in seiner Rolle als Stellvertreter auf. Nur wenn es ihm gelingt, sich authentisch in die Situation, die beteiligten Personen und Energien einzufühlen, kann er wahrhaftig den Heilungsprozess mitgestalten. Der Heiler vergisst, dass er Therapeut ist, wenn er auch als solcher agiert. Er verschmilzt auf der Bühne des Geschehens mit den Personen und Energien, spielt seine Rolle im Lebensdrama des Klienten und der Heilungsprozess läuft in einer Einfachheit und Klarheit, so dass die ursächlichen Themen vom Urgrund des Vergessens an die Oberfläche ins Bewusstsein geholt und damit aufgelöst werden können. In keinem Augenblick bewertet der Heiler das Verhalten des Klienten, auch nicht in seinen Gedanken. Er ist vollkommen frei von irgendeiner Form der Beurteilung, weil er im Mitgefühl und dem Verständnis für den Klienten und dem Bedürfnis, den Klienten wahrhaftig in seinem Heilungsprozess zu begleiten, aufgeht. Der Heiler achtet bei der Begleitung seines Klienten darauf, dass dessen Haltung gegenüber seinen Eltern, Familienmitgliedern und anderen beteiligten Personen respektvoll ist. Er unterstützt ihn darin, Eltern und anderen Personen mit Ehrerbietung zu begegnen, sie zu lieben, zu ehren und zu achten und vermittelt dem Klienten ein Verständnis für den anderen, so dass es diesem möglich ist, zu vergeben. Voraussetzung für die dargestellte Heil – Prozess - Arbeit ist, dass der Klient auf Grund seines Gesundheitszustandes in der Lage ist, aktiv den Heilungsprozess mitzugestalten und Vertrauen in seinen Heilungsprozess zu gewinnen. Der Wille zur Genesung muss vorhanden sein. Es ist niemals möglich den Heilungsprozess als Ganzes zu überblicken und in einer vorgegebenen Zeit zu vollenden. Möglich ist aber, das Thema, das Heiler und Heilung Suchender gemeinsam bearbeiten, als Prozess zu betrachten und in diesem Kontext, dieses Thema bzw. Aspekte desselben herauszukristallisieren und aufzulösen. So werden kleine Bausteine bzw. Anteile im Heilung Suchenden erlöst, die sich später in einen umfassenderen Heilungsprozess einfügen und dem Klienten längerfristig die angestrebte vollständige Genesung ermöglichen. Das Problem der heutigen Praxis ist, dass die Heilarbeit an einem bestimmten Punkt aus Zeitgründen abgebrochen wird und der Heilung Suchende mit der „aufgeräufelten“ Energie dasitzt, jedoch nichts mit ihr anzufangen weiß. Die Situation kann dann für den Klienten unter Umständen sogar belastender und unerträglicher sein, als vor Beginn der Heilarbeit. Als ich vor Jahren als Heilung Suchende an Familienaufstellungen teilnahm, klagten fast alle Teilnehmer, die bereits aufgestellt hatten, über das Gefühl, festzusitzen. Ich verstand dies erst, nachdem ich selbst meine Familie aufgestellt hatte und nicht genug Zeit war, um die Arbeit richtig zu beenden. Die Therapeutin antwortete auf die Klagen: „Die Seele braucht Zeit.“ Ich habe die seinerzeit begonnene familiensystemische Arbeit mittels der Mentalaufstellung, der Aufstellung in Imagination, weitergeführt und vollendet und erfuhr dadurch wahre Heilung. Danach erlebte ich die Erleichterung, die ich bei meinen Klienten wahrnehme, wenn es vollbracht ist. Das Beispiel zeigt, dass die Wunder vollbringende familiensystemische Arbeit ins Gegenteil umschlagen kann, wenn die Heilverfahren halbherzig oder unwissend praktiziert werden. Während meiner Arbeit empfange ich innere Bilder oder Eingebungen, die mir zeigen, welcher Schritt der nächstfolgende für den Klienten ist und wo der Klient im Heilungsprozess steht. Ich male Bilder auf, die zeigen, wo der Klient steht, was vollbracht ist und was noch vor uns liegt. Der Klient kann dadurch seinen Heilungsprozess besser überblicken. Es ist Aufgabe des Heilers, den Klienten dort abzuholen, wo er gerade steht. Die Heilthemen werden Schicht für Schicht bearbeitet, bis der Klient bereit ist, zur „Wurzel des Übels“ vorzudringen und sich von dieser zu befreien. Auf dem Weg dorthin gewinnt der Klient an Selbstvertrauen, Vertrauen in die Therapie, Vertrauen in den Heiler, Vertrauen in seinen Heilungsprozess. Er gewinnt an Selbstbewusstsein und Stärke, lernt sich selbst anzunehmen und sich seinem „Schatten“ zu stellen. Wie ein Operateur ist es die Aufgabe des Heilers, die Heilthemen im Feld des Klienten einzukreisen, seine Aufmerksamkeit auf das nächste Thema zu richten und ihn durch den Prozess der Erkenntnis zu begleiten. Der Heiler arbeitet mit dem „Feld“ des Heilung Suchenden, fokussiert Störfelder, Fehlschöpfungen und krankmachende Energien und begleitet den Heilung Suchenden darin, sich von diesen zu befreien. Entscheidend für den Genesungsprozess ist, dass der Klient authentisch und bewusst diesen mitgestaltet und miterlebt. So gelangt er in der Therapie zur Einsicht über die Ursachen seiner Krankheit bzw. Schwierigkeiten und erkennt, die Zusammenhänge und seinen Anteil an den Verstrickungen und lernt, sich von diesen zu befreien. Der natürliche Ablauf des Heilungsprozesses gleicht Prozessen in der Natur: Ein Same wird „in die Erde“ gelegt. Zunächst ist der Same nicht sichtbar. Der Same wird jedoch regelmäßig gegossen und die Sonne scheint darauf (durch die Heil – Prozess – Arbeit). Diese Phase ist die schwierigste, weil der Heiler den Samen in der Erde sieht und weiß, dass mit der gemeinsamen Arbeit der Samen aufgehen wird, einen Keimling entwickelt und bald die Erde durchbrechen und sichtbar werden wird. Der Heilung Suchende jedoch hat zunächst keine Beweise, dass der Same tatsächlich existiert. Noch kann er schwanken, noch können seine Zweifel seinen Glauben an den Samen zerstören. In dieser Phase braucht der Heilung Suchende eine Kraft, die ihn trägt. Doch dann wird der „Same“ sichtbar. Der Keimling durchdringt die Erde, zart und verletzbar. Er braucht Schutz, um weiter zu wachsen und zu gedeihen. Durch regelmäßiges Gießen, durch gute Wachstumsbedingungen, entwickelt sich nun ein kleines Bäumchen, aus dem später ein großer starker Baum werden kann. Aus dem Samen kann das werden, wozu er bestimmt ist, wenn die Voraussetzungen für sein Wachstum gegeben sind. Aus dem Heilung Suchenden kann das werden, wozu er bestimmt ist, wenn die Voraussetzungen durch die Heil – Prozess – Arbeit gegeben sind und er auf dem richtigen Pfad wandelt, auf dem er wahrhaftig sich selbst, sein wahres Selbst findet.
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