Deine Seele spricht

                            Die Seele verstehen

                                  Copyright  Ammanda Ute Brinkmann, Dossestr. 143, 16321 Bernau                                                                         

                                            Leseprobe  

            Ein kleiner Exkurs in das Feld und die Seele des Menschen 

Der Mensch ist ein geistiges Wesen – die Seele ist ein Kontinuum

 

Lieber Leser, liebe Leserin, wir unternehmen jetzt einen kleinen Exkurs in die Welt des feinstofflichen Körpers, der den Menschen umgibt. Dieser Exkurs wird am besten verstanden, wenn er mehrmals gelesen wird. Er ist deshalb von Bedeutung, weil der Leser durch das Bewusstsein seines feinstofflichen Körpers ein tieferes Verständnis seine Seele gewinnt.

Des Weiteren gewinnt er ein Verständnis dafür, wie seine Seele mit seiner Persönlichkeit kommuniziert und welcher Mechanismen sie sich dabei bedient. Der Mechanismus der Seele ist weitaus komplexer und umfassender als nachfolgend dargestellt. Es geht zunächst darum, ein grundlegendes Verständnis für das Energiefeld des Menschen zu gewinnen, weil in der Heil – Prozess – Arbeit immer wieder auf die Energien der Liebe und Nicht – Liebe im Feld des Menschen eingehen. Die Energien der Nicht – Liebe im Feld des Menschen manifestieren sich zu etwa 90 % als Blockaden im Ätherleib, im Emotionalkörper und niederen Mentalkörper des Menschen.

Viele Menschen wissen nicht, dass die Mehrheit der Blockaden im Emotionalkörper gespeichert sind. Die meisten Blockaden manifestieren sich Jahre und Jahrzehnte früher im feinstofflichen Feld, bevor sie später physische Beschwerden verursachen. Auch bringt der Mensch seine Plus – und Minus – Potenziale bereits mit der Geburt mit. Wird sich der Heilung Suchende dieser Tatsache bewusst, entsteht in ihm die Motivation, spätere Krankheiten und Leiden frühzeitig zu verhindern. Die Heil – Prozess – Arbeit, die Transformation der Energien der Nicht – Liebe in die Liebe, die Manifestation der Energien der Liebe in sein Feld, ermöglicht dem Menschen Heilung und Genesung in den tiefsten Schichten seines Energiefeldes und damit seiner Selbst.

Es könnte angenommen werden, dass sich die meisten Menschen für den Aufbau  ihres feinstofflichen Feldes nicht interessieren, weil es zu kompliziert erscheint. Die Praxis lehrt es anders. Im Vorgespräch und immer wieder in den Sitzungen erkläre ich meinen Klienten, wie wir arbeiten: Ich male den physischen Körper auf ein Blatt Papier und darum die feinstofflichen Körper: zunächst den Ätherleib, der wenige Zentimeter den physischen Körper umhüllt, dann den Emotionalkörper, den Mentalkörper u. s. w. Dann zeichne ich die Blockaden, die der Klient beschreibt z. B. in den Emotionalkörper und erkläre, wie er über die Erarbeitung eines neuen Verständnisses dieser Blockade diese durch ihn ausgeleitet, sprich geheilt und in die Liebe transformiert werden kann. Die Praxis zeigt, dass dies gut verstanden wird. Einige haben sich bereits vorher gefragt, wo die Gefühle sitzen. Sie würden diese gern transformieren, können ihre unangenehmen Gefühle jedoch nicht so greifen, wie die physischen Organe und Körperteile.  Das Modell der feinstofflichen Körper, das keins ist, weil es den Tatsachen entspricht, hilft Heilung Suchenden zu verstehen, wie wahre Heilung geschehen kann.         

Das Wissen über das „Feld“ des Menschen ist eine alte Wissenschaft. Der Mensch besteht aus einem physischen Körper, einem Ätherkörper, einem Emotionalkörper, auch Astralkörper genannt, einem Mentalkörper, einem Kausalkörper, seinem Geist und weiteren energetischen Manifestationen, auf die im Rahmen dieses Buches nicht näher eingegangen wird.

Die Abgrenzung zwischen den feinen Körpern ist fließend, sie durchdringen einander und dienen als Übermittler von Informationen sowohl von außen nach innen als auch von innen nach außen.

Der Energiekörper des Menschen stellt das elektromagnetische Informationsfeld des Menschen dar.

Der physische Körper ist die Gesamtsumme aller Organe und Organismen, aus denen er besteht.

Die feinstofflichen Körper, die den physischen Körper umhüllen, binden bestimmte Energien. Sie haben Ein- und Ausgänge, so dass alle Körper miteinander in Verbindung stehen. Heute ist es möglich, das Feld des Menschen fotografisch mittels der Kilianfotografie darzustellen. In Abhängigkeit von den gebundenen Energien strahlt das Feld verschiedene Farben aus.  

Der Ätherleib ist ein Körper, der aus Kraftlinien und Punkten besteht, in denen sich diese Kraftlinien kreuzen. Diese Kreuzungspunkte bilden Energiezentren, Chakren genannt. Dort, wo sich viele solche Linien kreuzen, wie etwa im Kopf oder entlang der Wirbelsäule, befinden sich die Hauptchakren. Es gibt sieben Hauptchakren, 21 Neben- und weitere 49 kleinere Chakren. 

Der Emotionalkörper ist die Gesamtheit der Kräfte, die auf das Bewusstsein einwirken in Form von Wünschen, Impulsen, Begierden, Sehnsüchten, Entschlüssen, Antrieben und Projektionen. Er speichert Gefühlsregungen, Schmerzen und Freuden, die viele andere Gefühle.

Im Äther- und Emotionalkörper liegen etwa 90% der Ursachen für die physischen  Krankheiten und Störungen.

Der Mentalkörper des Menschen wird in einen niederen und höheren unterschieden.

Der niedere Mentalkörper ist das niedere, konkrete Denkvermögen, das untersuchende und urteilende Prinzip, das Gedächtnis, das Urteils- und Unterscheidungsvermögen, die Fähigkeit zu analysieren sowie die Fähigkeit, konkrete Ideen zu formulieren, die auf einer materiellen Auffassung, auf materiellen Wünschen und materiellen Zwecke basieren. Er ist der logische konkrete Verstand, das aufnahmefähige Denkvermögen – dasjenige, mit dem sich die traditionelle Psychologie befasst. Auch die traditionelle Erziehung spricht den niederen Mentalkörper an. Seine Aktivitäten sind auf die äußere Welt und auf die Ebene des alltäglichen Handelns gerichtet. Er funktioniert mit der menschlichen Logik und ist in der Dualität verankert.

Der höhere Mentalkörper ist das höhere, abstrakte Denkvermögen, der Hüter der Ideen, das Prinzip, das dem niederen Denkvermögen Erleuchtung übermittelt, sobald das niedere Denkvermögen mit der Seele in Verbindung steht. Er ist die Manifestation der Überwindung dualistischen Denkens. Er drückt sich durch die Intuition und reines Wissen aus. Er ist der Vermittler zwischen der Persönlichkeit und der Seele. Er ist das erleuchtete Denkvermögen – der höhere Denker. Mit dieser Welt der Ideen pflegte sich die Philosophie abzugeben. Er ist mit inneren Erfahrungswelten befasst und schlägt über diese die Brücke zur Außenwelt. Über seinen höheren Mentalkörper manifestiert der Mensch seine schöpferische kreative  Energie.

Diese vier beschriebenen feinstofflichen Körper bilden einen einheitlichen Mechanismus.

Der physische Körper, der Emotionalkörper und der niedere Mentalkörper bilden die Persönlichkeit des Menschen. Andere Begriffe sind: das niedere Ego, die niedere Seele.

Der höhere Mentalkörper dient der höheren Seele als Medium, durch das sich die höhere Seele in die Persönlichkeit ergießt.

Mittels des niederen Mentalkörpers denkt der Mensch intellektuelle Gedanken. Die Tätigkeit des höheren Mentalkörpers ermöglicht dem Menschen, intuitive Gedanken zu denken. Die Sprache der Persönlichkeit drückt sich in intellektuellen Gedanken aus. Die Sprache der Seele drückt sich in intuitiven Gedanken aus.

Die höhere Seele agiert über die vier beschriebenen feinstofflichen Körper. Der Kausalkörper ist das Bewusstsein der „höheren Seele“, auch höheres Selbst genannt. Ist das Bewusstsein eines Menschen im Kausalkörper konzentriert, ist er mit seiner höheren Seele, seinem höheren Selbst, seinem Christus – Selbst verschmolzen. Er ist das individualisierte Denkvermögen. Mit diesem Prinzip beschäftigen sich die Religionen.

Je nach dem Entwicklungsgrad der feinstofflichen Körper unterscheidet sich das Bewusstsein, mittels dem der Mensch sich selbst und die Umwelt wahrnimmt. Der Mensch kann sein Bewusstsein auf die Identifikation mit seinem physischen Körper, seinen Emotionen und seinen Verstand ausrichten. Sein Bewusstsein wird so durch das niedere Denkvermögen, seinen Verstand sowie von Begierden, Wünschen, Sehnsüchten und Gewohnheiten bestimmt. Der Mensch kann sein Bewusstsein jedoch auch auf seine Seele ausrichten. Das ist ein Lernprozess.

Die Menschheit befindet sich heute auf der Evolutionsstufe, da der Mensch sein Bewusstsein auf seinen höheren Mentalkörper ausrichten kann  als Voraussetzung, seine Intuition und damit die Kommunikation mit seiner Seele zu schulen. Der Mensch muss die Lektionen und Prüfungen der Beherrschung des Emotionalkörpers erreicht haben, dann schwingen der Emotionalkörper und der niedere Mentalkörper in Harmonie. Dies wiederum ist die Voraussetzung, dass der höhere Mentalkörper seine Tätigkeit aufnehmen kann. Durch Schulung und das Praktizieren der Hinwendung nach innen sowie durch Liebe, gelingt es dem Menschen, das Herzchakra zu aktivieren, seine physische Lebensäußerung, seine Emotionen und sein Denken durch das Herz – die Liebe – wahrzunehmen. Auf diese Weise kann er die Verbindung zu seiner Seele herstellen. Die höhere Seele wird auch als höheres Ego bezeichnet. Sie ist das höhere Selbst, das die Rückverbindung zur Quelle aufbaut. Die höhere Seele hat die Möglichkeit, über das höhere Denkvermögen zu wirken und Impulse an das niedere Denkvermögen zu leiten. Sie durchdringt zunehmend die Persönlichkeit. Diese Verbindung wird mit fortschreitender Seelenentwicklung ausgebaut, so dass sich der Mensch mittels seines höheren Denkvermögens ausdrücken kann. Über die Verbindung mit seiner höheren Seele öffnet er sich der Intuition. Sie ist eine Tätigkeit der höheren Seele. Die höhere Seele ergießt sich immer mehr in die Persönlichkeit, bis sich diese vollkommen der höheren Seele unterwirft. Der Mensch lernt durch die Ausrichtung auf die Liebe, sein Bewusstsein auf diese Ebene zu konzentrieren. Hat er diese Entwicklungsstufe erreicht, lebt er im Christusbewusstsein. Der Mensch steigt in sein Seelenbewusstsein auf und seine höhere Seele, das höhere Selbst übernimmt die Herrschaft. Im Kausalkörper, dem Träger der höheren Seele, ist das Christusbewusstsein verankert, das Bewusstsein der höheren Seele. Die letzte Stufe des Bewusstseins, die der Mensch erreichen kann, ist das Atma – Buddhi – Bewusstsein. In traum- und meditativen Zuständen kann er zunächst Kontakt zu dieser Bewusstseinsebene finden. Gelingt es dem Menschen auf dieser Ebene bewusst zu bleiben, hat er den Zustand des Samadhi, des reinen Seins, erreicht. Das göttliche Selbst eines jeden Menschen ist in diesem Bewusstseinszustand der reinen Seins – der wahren Liebe und des göttlichen Willens verankert. Das göttliche Selbst des Menschen wird verständlich am Bild eines Weltmeeres, das die Schöpfung symbolisiert und in dem das göttliche Selbst des Menschen ein Wassertropfen ist.

Der wahre Weg des Menschen seiner Heilung und Genesung ist, die Seele des Heilung Suchenden zu positiver Tätigkeit anzuregen. Der Schlüssel, dies zu ermöglichen, ist die Liebe. Verbindet sich der Mensch mit der Liebe, der höchsten universellen Liebe, der Nächstenliebe, der wahren Liebe zu sich selbst, verbindet er sich mit den Energien der Liebe in seinem Feld, so hat er die Verbündeten gefunden, die ihn durch die Heil – Prozess – Arbeit begleiten. Die Kraft der Liebe ist es, die dem Heilung Suchenden erlaubt, die Energien der Nicht – Liebe in seinem Feld in die Liebe zu transformieren. Die höhere Seele wird dadurch in die Lage versetzt, über Impulse, die sie an den höheren Mentalkörper sendet, die niederen Körper zu positiver Tätigkeit aufzurufen. Ist die Verbindung zwischen der höheren Seele und dem höheren Mentalkörper noch nicht aktiv, kann der Heiler über effektive Methoden der Heil – Prozess – Arbeit den Emotionalkörper reinigen und so vorbereiten, dass der Emotionalkörper und der niedere Mentalkörper in Harmonie zu einander schwingen.  Die Kommunikation mit den Energien der Nicht – Liebe im Feld des Menschen und die damit verbundene  Transformation dieser Energien in die Liebe ist der Weg, dieses Ziel zu erreichen.

 

Imagination und Meditation zur Bewusstwerdung des Energiekörpers 

Ich schließe die Augen. Ich konzentriere mich auf meinen Atem. Meine Aufmerksamkeit folgt meinem Atem. Ich nehme bewusst wahr, wie ich ein- und ausatme. Neue belebende Energie atme ich ein. Sie durchströmt und belebt meinen Körper. Mein Atem verbindet mich mit der Schöpfung. Ich atme im Einklang mit der Schöpfung. Ich bin eine Zelle des Schöpfers. Ich bin die Harmonie mit der Schöpfung. Vollkommene Harmonie durchströmt mich.

Dankbar bin ich für meinen Körper. Er ist der Tempel, in dem meine Seele wohnt. Mein physischer Körper ist Ausdruck der Liebe der Schöpfung. Ich liebe meinen Körper und nehme ihn vollkommen an. Mit geschlossenen Augen betrachte ich die Schönheit meines Körpers. Durch meine Augen schau ich in die äußere Welt und erfreue mich an der Manifestation der Schöpfung. Mit meinen inneren Augen schau ich in die innere Welt meiner Seele, lerne ich die Gegenwart höherer Dimensionen und ihre Bewohner kennen.

Dankbar bin ich meinem Geist. Es ist der Geist, der alles weiß und alles versteht. Es ist mein Geist, der alles erkennt, mit allem verbunden ist und die universellen Gesetze erkennt.

Dankbar bin ich meiner Seele. Ich bin mit meiner Seele zutiefst verbunden. Zwei Fäden verbinden mich mit allem. Alles ist mit allem verbunden und verwoben.

Der eine Faden ist mein Lebensfaden. Er ankert sich in meinem Herzen. Dort ist der Sitz des Lebens. Über den Lebensfaden bin ich mit Allem verbunden. Über den Lebensfaden bin ich mit der Schöpfung verbunden. Über den Lebensfaden strömt beständig lebendige Energie von der Quelle in mich ein. Er ist das Leben – das Sutratma. Durch ihn bin ich unsterblich. Er ist der Pfad des Lebens, der mich mit meiner Seele und Monade verbindet. Über ihn kann ich den göttlichen Willen und alles Wissen empfangen, denn durch ihn bin ich mit allem verbunden – mit der universellen Lebensenergie – mit dem universellen Wissen – mit der universellen Weisheit – mit der universellen Liebe. Jetzt verbinde ich mich bewusst mit meinem Lebensfaden und danke ihm, dass er die Energie ist, durch die ich bin und mit allem verbunden bin. Ich bin mir jetzt seiner Existenz bewusst und kann ihn bewusst gebrauchen, um mich an das göttliche Bewusstsein anzuschließen und All - Wissen und All - Liebe zu schöpfen.

Der andere Faden ist der Bewusstseinsfaden. Er kommt direkt von der Seele. Er ermöglicht mir, meiner Individualität, meines konkreten Selbstausdruck in der materiellen Schöpfung bewusst zu sein. Er ist der Pfad der Rückkehr. Ich webe den Bewussteinsfaden zurück in die Quelle, mit der ich eines Tages eins werde. Durch den Bewusstseinsfaden bin ich mir meines emotionellen Lebens, der Welt meiner Gedanken und meiner Schöpferkraft bewusst. Der Bewusstseinsfaden ist der Pfad meines Bewusstseins, auf dem ich wandere. Er ermöglicht mir, meine Identifikation mit der äußeren Form zu überwinden und meine Aufmerksamkeit meinen inneren Eigenschaften und Welten zuzuwenden. Er ermöglicht mir, eine harmonische Persönlichkeit zu werden. Ich schreite auf meinem Pfad vom physischen zum emotionellen zum mentalen Bewusstsein und öffne mich dem höheren Bewusstsein. Der Bewusstseinsfaden – die Antahkarana – ist die Brücke, die ich erbaue, zwischen meinem niederen und höheren Denkvermögen. Er ermöglicht es, mir meines wahren Wesens, meines höheren Selbstes, meiner Schöpferkraft und meiner Göttlichkeit bewusst zu werden. Er ermöglicht mir, meine Seele zu erkennen und mit ihr eins zu werden. Bin ich mir meiner Seele bewusst, hilft sie mir, mein Bewusstsein weiter zu entwickeln und die Brücke, den Pfad ins höhere Bewusstsein zu bauen. Der Bewusstseinsfaden ist im Kopf verankert. Dort ist der Sitz des Bewusstseins. In der Zirbeldrüse im Kopf berühren sich Körper und Seele. Ich konzentriere mich auf mein drittes Auge. Durch dieses kann ich dank meines Bewussteinsfadens meine inneren Welten erschauen.

Der Lebens – und Bewusstseinsfaden in mir sind miteinander verwoben. Sie ermöglichen mir, meinen Faden schöpferischer Tätigkeit zu weben.

In dem Maße, wie ich mir meiner selbst bewusst werde, entwickle ich den Faden schöpferischer Tätigkeit. Er ist in meiner Kehle verankert. Ich baue den Faden schöpferischer Tätigkeit schrittweise auf.

Zuerst erschaffe ich mittels dieses Fadens die Verbindung von meinem physischen zu meinem Ätherkörper. Er verläuft vom Herzen zur Milz und von der Milz zu meinem Ätherkörper.

Die Kraft des Willens entfaltet sich in mir.  Dann spinne ich den Faden weiter. Ich baue in mir die Verbindung vom Ätherkörper zum Astralkörper, auch Emotionalkörper genannt. Er verläuft vom Sonnengeflecht (dem dritten Chakra, oberhalb des Bauchnabels befindend) zum Herzen und von meinem Herzen zu meinem Astralkörper. Dabei nimmt er die Energie des ersteren Fadens auf. Die Kraft der Liebe entfaltet sich in mir.

Ich webe den Faden schöpferischer Tätigkeit in mir weiter von meinem Astralkörper zu meinem Mentalkörper. Er verläuft von meinem Ajna – Zentrum (dem dritten Auge) zum Kopfzentrum (Zirbeldrüse) weiter zu meinem Mentalkörper, wobei er die Energie der beiden vorherigen Fäden in sich aufnimmt und sich mit der Kraft des Wissens vereinigt.

Die drei Fäden schöpferischer Tätigkeit vereinigen sich in mir. Der Faden schöpferischer Tätigkeit ist der Ausdruck meines schöpferischen Wesens. Mit meiner erwachenden und fortschreitenden Bewusstheit webe ich diesen Faden in mir immer weiter zu höherem Bewusstsein. Dabei vereinige ich die Kraft des Willens, der Liebe und des Wissens in mir und gebrauche diese drei Kräfte in der Einheit mit Allem. Mein Körper, mein Geist und meine Seele sind in vollkommener Harmonie miteinander verwoben. Sie dienen meinem Wohlergehen und meiner spirituellen Weiterentwicklung. Die unendliche Kraft der Schöpfung, die vollkommene Kraft der Liebe, die Große Harmonie durchströmen meinen Körper, meinen Geist und meine Seele. Die Göttliche Harmonie durchströmt alle meine Zellen und meine feinstofflichen Körper. Ich bin verbunden mit der unendlichen Weisheit des Großen Geistes.

Mein physischer Körper ist Ausdruck meines Geistes. Ich erkenne – ich bin. Ich erkenne im Sein bin ich. Im hier und jetzt zu sein und zu leben ist der Schlüssel zur Einheit mit Allem. Ich bin, der ich bin. Du bist, der du bist. Ich stehe mit allem in Verbindung. Ich erkenne alles an, wie es ist. Ich nehme alles an, wie es ist. Dort, wo ich mich weigere, die Einheit und die universellen Gesetze zu leben, vergebe ich mir. Ich bin bereit, die Segnungen der Schöpfung zu empfangen. In mir selbst finde ich die Weisheit, finde ich die Liebe, finde ich die Offenbarung der Schöpfung.

Die Kraft des höchsten Geistes berührt mich jetzt.

Die Kraft der höchsten Liebe berührt mich jetzt.

Die Kraft der göttlichen Gnade berührt mich jetzt.

Die Liebe zur Erde berührt mich jetzt.

Licht und Liebe durchdringen mich jetzt auf allen Ebenen, durchdringen alle meine Existenzen, alle meine Inkarnationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Kraft der Reinigung durchdringt mich jetzt auf allen Ebenen, durchdringt alle meine Existenzen, alle meine Inkarnationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Kraft der Vergebung durchdringt mich jetzt auf allen Ebenen, durchdringt alle meine Existenzen, alle meine Inkarnationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Kraft der göttlichen Gnade durchdringt mich jetzt auf allen Ebenen, durchdringt alle meine Existenzen, alle meine Inkarnationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das Christusbewusstsein durchdringt mich jetzt auf allen Ebenen, durchdringt alle meine Existenzen, alle meine Inkarnationen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Ich verbinde mich mit der Quelle meines Seins.

Kraft der Liebe, der Gnade, des Lichts, der Reinigung, der Vergebung und des Christusbewusstseins, die mein Feld erfüllen, erfahre ich Heilung in meinem Feld.

Mein Feld findet Befreiung von den Energien der Nicht – Liebe und findet Erlösung durch die Kraft der Liebe. Das Feuer der Vergebung verbrennt die Energien der Nicht – Liebe in meinem Feld. Dort wo die Energie der Nicht – Liebe mein Feld verlässt, lade ich die Kraft der Liebe ein, in meinem Feld zu wohnen.

Ich bin vollkommen entspannt. Gelassenheit und das Bewusstsein, dass alles zur rechten Zeit geschieht und ein vollkommenes Vertrauen durchströmen mein Feld. Alles geschieht zu meinem Wohl und im Einklang mit der Schöpfung. Ich bin mit der Quelle des Wissens und der Heilung verbunden und schöpfe neue Lebenskraft.

Ich konzentriere mich auf meinen Atem. Meine Aufmerksamkeit folgt meinem Atem. Ich nehme bewusst wahr, wie ich ein- und ausatme. Neue belebende Energie atme ich ein. Sie durchströmt und belebt meinen physischen Körper, meinen Emotionalkörper, meinen Mentalkörper und meinen Kausalkörper. Mein Atem verbindet mich mit der Schöpfung. Ich atme im Einklang mit der Schöpfung. Ich bin eine Zelle des Schöpfers. Ich bin die Harmonie mit der Schöpfung. Ich lebe in Harmonie mit der Schöpfung. Ich bin, der ich bin.

Die „Imagination zur Bewusstwerdung des Energiekörpers“ wurde teilweise auf der Grundlage der „Wissenschaft der Antahkarana“, so wie sie Alice A. Bailey in „Erziehung im Neuen Zeitalter“ beschreibt, erarbeitet. Sie hat zum Ziel, auf intuitive Weise den Suchenden mit seinem Energiekörper in Kontakt zu bringen und ihn darüber hinaus über den Aufbau seines Energiekörpers aufzuklären. Der Energiekörper des Menschen besteht aus Drüsen, Chakren, feinstofflichen Körpern, Energiebahnen (Meridianen) und Energiefäden. Alles zusammen können wir als Energiefeld, Biofeld oder einfach als „Feld“ zusammenfassen, indem Informationen aufgenommen, gespeichert und wieder abgegeben werden können. Wie bereits mehrfach betont, ist der Mensch Energie. Die Anerkennung dieses Fakts wird die Menschheit und ihre Wissenschaften beleben und in die richtige Bahnen lenken. Der Mensch wird sich auf diese Weise neu entdecken und achtsamer mit sich selbst und dem Nächsten umgehen, da er über die Zusammenhänge aufgeklärt ist. Er weiß, dass in seinem Informationsfeld seine Gedanken Gedankenformen bilden, sogenannte Energiefelder, die bei unachtsamem Umgang krank machen und ihn in seiner Entwicklung behindern können.